Prof. Wolfram Schottler erläutert Potenzial der Römerstraße Via Rhenana

11.01.2009 | Freckenfeld
Im Auftrag der Gemeinden Rheinzabern in der Pfalz und Seltz im Elsass hat Prof. Dr. Wolfram Schottler mit seinem Beratungsbüro UnternehmenRegion Kommunalberatung eine kulturwissenschaftliche Untersuchung zur archäologischen Bestandsaufnahme und zur touristischen Nutzbarmachung erarbeitet.

Weitere Unterstützer waren der Landkreis Germersheim und der PAMINA-Rheinpark, der schon viel Erfahrung in der deutsch-französischen Zusammenarbeit bei der Förderung des Tourismus besitzt.

2000 Jahre erlebbare Geschichte sieht Wolfram Schottler als Chance für die Region

Die knapp 2000 Jahre alte Römerstraße entlang des Rheins von den Alpen über Strasbourg, Speyer, Mainz, Köln, Xanten zur Nordsee ist älter als der vor 2 Jahren zum UNESCO-Welterbe ernannte obergermanisch-raetische Limes. Sie ist das größte historische Verkehrsdenkmal nördlich der Alpen und war Grundlage für Handel, Verkehr und weitere Besiedlung des Rheintales.

Schottler zeigt sich überzeugt von den Entwicklungspotenzialen.

Im Bereich des deutsch-französischen Grenzraumes von Strasbourg bis Speyer, der ein Teil der gemeinsamen PAMINA-Region ist, konnte Wolfram Schottler mit seinem Beraterteam von UnternehmenRegion noch erstaunlich gut erhaltene Teile der Römerstraße in der Landschaft entdecken, wenn auch in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Die Studie von UnternehmenRegion Kommunalberatung gibt nun Anleitungen zur archäologischen Erschließung und touristischen Nutzung. Dazu wurden mehr als 30 Maßnahmen von der Erschließung eines Römer-Wanderweges über Ausgrabungen bis zu Rekonstruktionen und touristischen Vermarktungskonzeptionen entwickelt.

Wolfram Schottler: Das Projekt hat große Dynamik bekommen

Beeindruckend ist für den Tourismusprofessor und Kommunalberater die Zustimmung nahezu sämtlicher Anliegergemeinden, die mit großer Begeisterung für das erarbeitete Konzept einen Großteil der Maßnahmen umsetzen wollen. Ganz in seinem Element ist Schottler dann, wenn in den Beratungen auch noch die französischen Partner dazuommen und es zweisprachig weitergeht. Für die Umsetzung sollen Projektmittel durch INTERREG IV beantragt werden. "Die Zustimmung auf beiden Seiten der Grenze ist riesengroß und die erforderlichen Kofinanzierungen sind in vielen Gemeinden schon vorhanden" freut sich Prof. Wolfram Schottler. Eine Internetseite ist bereits eingerichtet unter der Adresse www.via-rhenana.eu kann sich ausführlicher erkundigen - selbstverständlich deutsch uns wahlweise französisch.

Quelle: Pressemeldung UnternehmenRegion Kommunalberatung

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