Dr. Wolfram Schottler erarbeitet Touristisches Leitbild für Esslingen am Neckar
Daher konnte bisher keine Marke für die alte Reichsstadt, bzw. kein Image und ein damit verbundener Bekanntheitsgrad der Stadt aufgebaut werden.
Außer zum erlebnisreichen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt zieht es Gäste nur wenig aus der Ferne nach Esslingen. Meist finden Stuttgart-Touristen den Weg in die heute fast schon als Vorort der Metropole angesehene Stadt. Deshalb wurde Dr. Wolfram Schottler beauftragt, für die Stadtmarketing GmbH ein touristisches Leitbild zu erarbeiten, mit dem eine neue Markenpositionierung und Imagebildung für Esslingen auf touristischen Märkten entwickelt werden soll.
Kulturmanager und Tourismusprofi Schottler zeigt Potenzial für Markenbildung
Im Rahmen eines Arbeitskreises mit ca. 20 Vertretern unterschiedlicher Bereiche, Verwaltung, touristische leistungsträge, Kultur, Handel etc. wurden Ergebnisse der Studie präsentiert und diskutiert. Die Teilnehmer sind sich einig, dass in Bezug auf die touristische Entwicklung der Stadt ein erheblicher Nachholbedarf besteht - sowohl hinsichtlich der Infrastrukturentwicklung als auch hinsichtlich der Vermarktung und Bewerbung. Insbesondere im Bereich des Kulturtourismus werden sehr gute Entwicklungschancen gesehen.
Dr. Wolfram Schottler bringt auch als Leiter der UnternehmenRegion Kommunalberatung entsprechende Erfahrung und eine theoretische Basis für die Potenzialanalyse und entsprechende Imageentwicklung der Stadt mit. Für die Erarbeitung des touristischen Leitbildes in Esslingen macht sich auch seine Erfahrung als Hochschulprofessor für Internationales Tourismusmanagement bemerkbar. Zur Ausarbeitung verschiedener Konzeptionen konnte er derzeit als Chef der EST engagiert werden.
Trotz geringer Mittel Wolfram Schottler sieht erfolgreiche Basis
Der etwa dreistündige Workshop hatte auf der Grundlage einer Potenzialanalyse der für Esslingen relevanten und chancenreichen touristischen Themen eine seriöse und doch einprägsame "Tourismusphilosophie" als Markenbasis zu finden. Wolfram Schottler sieht in einer jugendlichen Imagewerbung für die alte Stadt mit viel Kultur, Flair und Fachwerkromantik einen ersten Ansatz. Dazu bedarf es aber der Kooperation vieler Partner, die zum Aufbau von Bekanntheit und Markenimage passende Angebote und ideelle Unterstützung beitragen. Der gesamte Prozess benötigt moderate finanzielle Mittel aber einen langen Atem über mehrere Jahre der systematischen Entwicklung; genau hier liegt nach Ansicht der Workshopteilnehmer ein Kernproblem, dass die schwer von der Finanzkrise betroffene Stadt vermutlich nicht die erforderlichen Mittel verfügbar haben wird. Wir werden beobachten, wie es weitergeht. Die vorläufigen Konzeptergebnisse können demnächst als pdf bei der EST heruntergeladen werden.
Quelle: Pressemeldung UnternehmenRegion Kommunalberatung
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